Liebesleben in Dur und Moll: Edith Piaf und die Männer

Nur dank dem Heissglück und dem Kummer, der die Verliebtheit beschere, könne sie derart inbrünstig und wahrhaftig singen, hat die 1915 geborene Edith Giovanna Gassion unentwegt wiederholt. Im mitreissenden Rhythmus ihres Liedes « Padam, Padam » sind unzählige, grosse, schlanke Männer mit besonders leuchtenden Augen in ihr Leben getreten: Yves Montand, Georges Moustaki, Charles Aznavour, Gilbert Bécaud. Männer haben aus der Strassensängerin die Piaf gemacht. Aus unzähligen Männern schmiedete sie zuerst ihre Liebhaber, dann aber weltweit berühmte Künstler.

Aus Prunk hat sich Edith Piaf nie etwas gemacht, hat aber all ihre Liebhaber mit teuren Geschenken überhäuft. Geschenke, die sie wohl gerne in ihrer Kindheit erhalten hätte. Nur einmal hatte ihr der Vater eine Puppe geschenkt, wenige Tage nachdem der auf der Strasse auftretende Sch>Lire la suite